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Die Brücke zwischen dem Herzen und dem Verstand

Über Menschsein.me

Mann Sein, Frau Sein, Mensch Sein. Der Podcast der sich mit allen Aspekten des Menschseins befasst. Ich lade Dich ein, eine Selbstanfrage an Dich persönlich zu stellen. Mit welchem dieser folgenden Titel identifizierst Du Dich? 

Ehemann/frau, Liebhaber/in, Freund/Freundin, Vater, Mutter, Versorger/in, Bruder oder Schwester? 

Und was bedeuten diese Titel überhaupt? Welche dieser Rollen spielst Du in Deinen alltäglichen Beziehungen? Wo bist Du darin noch zu finden?

Dieser Podcast bietet Dir erprobte Mittel und Wege sowie Inspiration und wertvolle Denkanstöße, die aus der Quelle wahrer, ungeschminkter menschlicher Lebenserfahrung entspringen. Sowie erforschten Methoden und Modalitäten die Dir zu einem ausgeglichenen Selbst verhelfen werden, indem Du Deine Brücke zwischen dem Herzen und dem Verstand wiederherstellst.  

Wir sprechen über die echte, rohe & verletzlich menschliche Existenz, mit dem Bestreben, authentisch und nachvollziehbar zu bleiben. Denn wenn wir als Mitmensch etwas gemeinsam haben, dann ist es der Kampf mit uns selbst, welcher sich in all unseren Interaktionen im Außen widerspiegelt. Nur durch die Anerkennung und bewusste Integration all unserer menschlichen Aspekte, können wir inneren Frieden herstellen und lernen uns Selbst wieder zu vertrauen. Dazu gehören all die als unangemessen verurteilten und verunglimpften Schatten unserer Selbst, die jedoch real, und menschlicher nicht sein könnten. Dinge wie Angst, Depression, zwanghaften destruktiven Verhaltensmustern sowie Suchtverhalten.

Konsequent erlangen wir die Möglichkeit unser vollstes Potenzial zu entfalten, ein Leben voller Kreativität und leidenschaftlicher Hingabe zu allen persönlichen und professionellen Lebensbereichen. Ein Leben in Harmonie, grenzenloser Gesundheit und materiellem Wohlstand. Das Ziel ist es die Brücke zwischen dem Herz und dem Verstand zu schaffen und so zu Deiner Mitte zu finden. Finde Deine ganz eigene individuelle ganzheitliche Selbsterkenntnis.

Blog

PODCAST EPISODE #11: Mut zur Veränderung – Interview mit Verena Herberth. Vom klassischen Unternehmensjob in der Unternehmensberatung hin zur Atempraktikerin aus Leidenschaft.

Shownotes zum Interview mit Verena. Verena ist stolze Nomadin und Lebenskünstlerin seit nunmehr 5 Jahren. Ihren Mut zur Veränderung ergriff Verena, nachdem sie bei einem schweren Autounfall vor 7 Jahren einen Halswirbelsäulenbruch erlitten hatte, welcher sie in ihrem alten Leben aus der Bahn warf. Der Unfall hatte nicht nur stark beeinträchtigende physische Folgen, sondern hinterließ …

PODCAST EPISODE #10: Mut zur Geburt – Interview mit Birgit Baader. Autorin, Journalistin sowie Geburtshelferin aus Leidenschaft.

Shownotes zum Interview mit Birgit Baader. Birgit ist dreifache Mutter, Journalistin und Buch Autorin sowie Geburtshelferin aus Erfahrung. Sie hat in ihrer 30-jähigen Karriere 1000de Frauen und Männer in der Schwangerschaft begleitet, sowie unzählige miterlebte Geburtsgeschichten niedergeschrieben. In ihrer Arbeit möchte Sie Frauen mit der Gewissheit berühren, dass sie von Natur aus in der Lage …

PODCAST EPISODE #9: Mut zur Veränderung – Interview mit Mathias Karth Betreiber von Raw Food Bali. Vom Pfannkuchen zum Raw Food (Rohkost) Chef.

Shownotes zum Interview mit Mathias. Leidenschaftlicher Geschmackserlebnis Künstler und Anpassungsfähiges Entrepeneur Chamäleon. Die Liste seiner Berufe ist lang… Jamba Klingelton Desinger, Tontechniker, MTV Studioassistent, Marketingstudent, Fotograf, DJ, Barkeeper, Abstrakter Künstler, Crêpe Bäcker, Callcenter Betreiber, Vermittlungsagent und schlussendlich Raw Vegan Chef. Diese Woche ist bei mir ein waschechter Überlebenskünstler zu Gast. Mathias Karth bei mir im …

Über Mich…

Persönlich…

Ich bin Sven Christian Peter Stengel. Vater, Sohn, großer Bruder, (Ehe-) Mann, Liebhaber, Freund, Vertrauter, Träumer, Anhänger des Lebens, Mensch so wie Du. 

Ich habe dieses Projekt gestartet, aufgrund eines brennenden Bedürfnisses heraus. Endlich aus mir herauszukommen, mich außerhalb meiner Komfortzone zu zeigen, um meine Talente, Geschenke und Lebenserfahrung mit Euch, meinen lieben Mitmenschen zu teilen. 

Im Wahrsten Sinne des Wortes: Mich Euch mit zu Teilen. Und ich gehe dabei, von Anfang an “All In”, wie beim Poker (nicht dass ich es je gespielt habe). Mein Vorsatz ist es mich hier absolut menschlich zu geben. Völlig in meiner gesamten Imperfektion, alle Tücken und Mängel inbegriffen. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich nur so authentisch und beziehbar bleiben. Wie ein Haus, dass nur mit offenen Türen beziehbar ist.

Zum Anderen möchte ich die Gelegenheit eines deutschsprachigen Blogs und Podcast für mich nutzen, um mich wieder mit meiner Muttersprache zu verbinden. 

Ich befinde ich mich nun bald 7 Jahre in einer, ausschließlich englischsprachigen, Partnerschaft.

Carla Ann ist eine wundervolle Frau, die alles hat, was sich ein Mann je wünschen könnte. Jedoch fehlt Ihr die Eigenschaft deutsch zu sprechen 🙂  

Ich kommuniziere zwar mit unserer Tochter Tallulah Lola in Deutsch, sonst fehlen mir aber deutsche Gesprächspartner, mit denen ich mich, über “Erwachsenendinge” austauschen kann. 

Unser Familiendomizil ist die grüne Insel Bali in Indonesien. Ich habe hier nur sporadisch die Gelegenheit andere Deutsche zu treffen. Die meisten Menschen in meinem engeren Freundeskreis sind englisch bewandert. Ich hoffe hiermit also ebenso meinen deutschen Freundeskreis zu erweitern und mich wieder mit meinen Landsleuten zu verbinden.

Durch die Interviews und dem aktiven Austausch mit Euch hier, liebe Leserinnen und Lesern, sowie den Zuhörern des Podcasts, erwünsche ich mir wieder aktiv in den Genuss deutscher Konversation zu gelangen. Ich finde englisch generell sehr praktisch und nützlich, jedoch verspüre ich in meinem Deutschen Ausdruck eine gewisse Tiefe und seelische Substanz, die ich sehr wertschätze. 

Zu meinem Hintergrund. Aufgewachsen bin ich die ersten 7 Jahre meines Lebens am schönen Bodensee. Nach der Trennung meiner Eltern wuchs ich mit meinem Papa, Stiefmama und beiden Geschwistern, in der Freiburger Ecke, dem Dreiländereck, im südlichen Schwarzwald auf. 

Ich war zuletzt konventionell angestellt als Groß- und Außenhandelskaufmann in der Firma Raab Karcher in Waldshut. Aus dem Wunsch heraus ein sogenanntes Gap Year (Auslandsjahr) in Australien zu verbringen, kündigte ich Ende 2009 diesen Job, um mit meiner damaligen Partnerin Raphaela nach Down Under zu ziehen.

Aus dem Auslandsjahr wurde im Endeffekt ein ganzes Jahrzehnt, in welchem sich mein Lebensweg in mehrere unerwartete Richtungen verzweigte. 

Mit dem Auszug aus meinem Elternhaus, der Kündigung meines Berufes und dem Flug nach Australien, entschied ich mich damals unbewusst für ein jahrzehntelanges Dasein, als Vagabund. 

Ich bin ich einem unverzichtbaren inneren Ruf nachgegangen, der einfach wissen wollte… warum?

Warum verhalte ich mich so, wie ich mich nach Außen hin gebe? 

Wieso reagiere ich im Umgang mit anderen Menschen, oftmals so impulsiv und unwillkürlich, auf eine Art und Weise die mich hinterher nicht glücklich macht? 

Was hält mich davon ab, wirklich Ich selbst zu sein, ohne dem permanenten inneren Druck der Notwendigkeit ausgesetzt zu sein, mich verstellen oder anzupassen zu müssen, nur um Anerkennung und Akzeptanz der Anderen zu erhalten?

In anderen Worten: Was hält mich davon ab zu LEBEN?

Diese Fragen führten mich früh in die komplexen Verzweigungen meiner persönlichen Familienkonstellation, inklusive der übernommenen familiären sowie gesellschaftlichen erlernten Verhaltensmustern.

Mit dem Beginn meiner Reise über meinen, äußeren sowie auch inneren, Tellerrand hinaus, widmete ich mich somit dem Studium meiner Selbst.

Dieses “Semester” in dieser meiner Universität des Lebens, dauert nun bereits 10 Jahre. Dieser Weg führte mich nicht nur in alle Herrenländer, sondern ebenso, an die tiefen Grenzen meiner menschlichen Existenz. 

Einem Sprichwort Tolkiens, dem Vater des Herrn der Ringe, zufolge heißt es:

“Nicht alle die herumirren sind verloren”

J. R. R. Tolkien

Ich möchte jedoch zugeben, dass ich für die meiste Zeit meiner Welt Reisen, sehr wohl verloren war. 

In der Bemühung  “mich selbst zu finden”, musste ich mich vorerst, komplett und hilflos selbst verlieren. Nicht nur im physischen auf diesem Planeten, sondern ebenso im feinstofflich (geistlichem), indem ich die Verbindung zu mir selbst verlor. 

Somit jagte ich, in diesem vergangenen Jahrzehnt, regelrecht von einem Reiseziel zum anderen. Ein weiterer Nationalpark, toller Strand, Tempel, Sehenswürdigkeit, Hotel, Restaurant, flüchtige Bekanntschaft, Kultur etc. Meine Reiselust kam mehr und mehr einem zwanghaften zerstörerischem Suchtverhalten gleich. Es war die Sucht nach Aufregung und Ablenkung von all dem was wirklich in mir vorging. Ich wurde zum Globetrotter Junkie!

Es war klar, ich hatte genug von dieser Welt gesehen. Es war Zeit endlich meine “innere Welt näher zu erkunden”.

So erklärte ich mich selbst zum Versuchskaninchen, und experimentierte mit den verschiedensten Modalitäten, zahlreichen klassischen & holistischen Therapieformen sowie anderen Selbsterkenntnis Prozessen. 

Es war wie das Schälen einer Zwiebel. Mit jeder Schicht, meiner adoptierten limitierten Persönlichkeit, deckte immer neue Lagen meiner Persönlichkeiten auf.

Jedoch war da immer noch das immerwährende Gefühl der inneren Unruhe und Unzufriedenheit. Dieses Gefühl nicht dazuzugehören, keinen Anschluss zum Leben und Teil dieser Lebensgemeinschaft zu finden. Dies führte mich Jahr um Jahr näher an die ultimative menschliche Verzweiflung heran. Nämlich die generelle infrage Stellung meiner menschlichen Existenz. Was macht es überhaupt noch für einen Sinn?

Ich konnte in meinem Leben mehrerer dieser persönlichen Tiefpunkte erfahren. Diese Krisen führten mich an die Abgründe meiner Psyche und deckten Aspekte in mir auf, die ich jahrelang verunglimpft, verweigert und regelrecht in mir verabscheut habe. 

Es dämmerte mir so langsam, dass ich durch dieses stetige Verneinen, dieses Teils meiner Persönlichkeit, selbst auf dem besten Weg dazu war, eine Schizophrenie zu entwickeln. 

Ein Schatten des Vermächtnisses meiner Mutter, die den Großteil ihres Erwachsenenlebens in einer Institution für psychisch Kranke zugebracht hat. 

Diese persönliche Krise erlaubte es mir, endlich die Gemeinsamkeiten mit meiner Mutter aufzudecken, anzuerkennen, und so beginnen zu heilen.

Ich durfte lernen, diese Schatten als einen Teil von mir selbst zu akzeptieren. Einbegriffen meiner deutlichen persönlichen Verhaltensmuster von manisch-depressiven Episoden, sowie bipolaren/schizophrenen Tendenzen, die sich wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen. 

Ein weiterer großer Aspekt ist meine Depression. Den Großteil meiner Jugend habe ich unbewusster Weise in einer verdeckten (un-diagnostizierten) Depression verlebt. 

Auch heute gerate ich hin und wieder in Episoden des betäubt-seins, welche ich versuche mit ungesunden Verhaltensmustern zu kompensieren. So entwickelte ich im Laufe meines Lebens Suchtverhalten in Form von Essstörungen sowie zwanghaften quälenden Gedanken der Besorgnis und Unruhe. 

Genau wie die oben erwähnte anhaltende Sucht nach Reisen entwickelte ich Suchtmittel, die mich, zumindest oberflächlich, vergessen lassen. Diese “Substanzen” meiner Suchtmittel, sind allerdings etwas tückisch, da es sich nicht um konventionelle Drogen wie Nikotin oder Alkohol handelt, sondern, in meinem Fall, um alltägliche Nahrungsmittel. Was meine Essstörung angeht.

Außerdem ist da noch eine vollkommen unsichtbare Droge, in Form einer zwanghaften qualvollen Gedankenflut, die oftmals geprägt ist von Pessimismus, Jammer, Kummer und Sorge. Gepaart wurde das ganze mit einer, nicht allzu häufigen, jedoch zwanghaften Nutzung von Pornografie.  

Jedoch habe ich Mittel und Wege für mich entdecken können, welche es mir ermöglichen heute ganz ohne Medikamente, ausgeglichen zu Leben, und diese bin ich bereit in diesem Format meines Blogs und Podcast, mit meinem Publikum zu teilen.

Eines mag hier, im Vorne herein, jedoch als wohl wichtigster Anker, erwähnt sein. Es ist mein Glaube an etwas Größeres, als ich selbst. Einige mögen dies als Gott, Allah, Buddha, Jehova, das Universum etc. bezeichnen. Mir geht es weniger um Titel und vielmehr um die einfache Gewissheit, dass neben der physischen Realität in der wir leben, ebenso eine feinstoffliche energetische Dimension existiert, die jedoch durch unseren kleinen Verstand allein, nicht erfassbar ist.   

Ich hatte schon immer eine tiefe Gewissheit, dass da mehr sein muss als nur das, was wir mit dem bloßen Auge zu erkennen vermögen. Und das da noch etwas Größeres sein muss als uns allein als Individuum, als Person. Dies war die Zeit, in welchem ich die Spiritualität für mich entdecken konnte. Spiritualität für mich bedeutet. Von Innen nach Außen zu leben.

In den vernichtenden Momenten, der Selbstverzweiflung, wenn ich mich im Abgrund meiner Depression wiederfinde und mich durch Selbstmissbrauch meinen zerstörerischen Suchtverhalten hingebe, gibt mir mein Glaube und mein Vertrauen ins Leben neuen Mut, Hoffnung und Zuversicht. 

Meine Antwort auf diese existenzielle Frage nach dem Warum, konnte mir nur der Teil in mir beantworten, welche einige als das Höhere selbst bezeichnen. 

Andere nennen es Seele oder höhere Intelligenz. In jedem Fall ist dieser Teil größer als ich selbst, oder zumindest als das, was ich als mich selbst bezeichne, in diesem Körper als die Persönlichkeit Sven Christian Peter Stengel. 

Ich bin davon überzeugt, dass der einzige Weg um ein vollkommenes und ausgeglichenes Leben zu genießen, darin besteht, Dich auf die Erforschung Deiner tiefsten Abgründe einzulassen, um so zu einer Form von bedingungsloser Akzeptanz zu einem Selbst und dem Leben gegenüber wiederzuentdecken. Dabei spielt die Spiritualität und der Glaube an etwas Größeres, eine entscheidende Rolle.

Heute bin ich hingebungsvoller engagierter Vater, sowie großer Bruder von 3 Schwestern. Außerdem bezeichne ich mich als Ehemann, Partner, Liebhaber, Vertrauter und bester Freund der Frau meines Herzens Carla Ann Hammond.